Jagdhundeausbildung (5)

Freitag, 12 Juni 2015 11:13

Portrait eines echten Allrounders

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Im Andenken an einen großen Hundemann und echten Retriever-Freund "Edgar Wagner" und seinen treuen Gefährten"Falcon"

Portrait eines echten Allrounders

Falcon of Carinthia (12.04.2000 - 25.12.2010)

gewölft am 19.April 2000 im österreichischen Zwinger von Margit und Herbert Plösch, kam der schwarze Labrador über Robert Kaserer in die Hände von Edgar Wagner, Pörnbach.

Seine Eltern Brindlebay Ant und Buttermaed Crusader entstammen englischen Field Trial Linien und wurden beide erfolgreich jagdlich geführt und geprüft. Aber damit genug der Ahnen, es kommt ja doch immer darauf an was man daraus macht…

Im Alter von 9 Monaten begann Falcons Ausbildung zum Vollgebrauchsjagdhund. Bis dahin hatte er eine Grundlage im Gehorsam und am Dummy im Hause Kaserer erhalten. Bei Edgar Wagner wurden nun seine jagdlichen Anlagen getreu Edgars Motto: „tun muß man sie’s lassen“ gefördert.

Die JP/R und die BLP legte Falcon kurz nacheinander im zweiten Jahr ab, parallel dazu auf diversen Workingtests (A und F) und der Dummy A geführt.

Es folgten Falcons erster German Cup 2002, die VPS, die RGP, die RSwP und die SwoR (Schweißprüfung ohne Richterbegleitung) wobei der exakte chronologische Ablauf wohl keine große Rolle spielt.

Er hat drei German Cups (4., 7. und 2.Rang) einen IWT (2004 12. Rang) und diverse hochklassige Workingtests in der Wertung beendet (Bavarian Lion’s Cup, 2xTirolean Cup u.a.).

Nachdem Falcon den Laut- (als Verbeller) und den Härtenachweis erbracht hat, konnte er als einer der wenigen Retriever  die Verbandsschweißprüfung ablegen und steht seit 2006 in der Nachsuchenstaffel des bayrischen Jagdverbandes.

Er hat bisher 105 Nachsuchen erfolgreich beendet davon 58 auf Reh, 46 auf Sauen und eine auf Gams.

Den natürlichen Anlagen des Hundes verpflichtet fördert Edgar mit Motivation und der Bestätigung durch „vertrauensbildende Maßnahmen“ die Fähigkeiten seines Hundes ohne Tips und Tricks.

Falcon liefert jeden Tag im Jagdgebrauch den besten Beweis dafür, daß die Präzisionsarbeit eines Spezialisten ihn noch lange nicht zum Fachidioten machen muß.

Ob er nun beim Reviergang Raubzeugschärfe beweist (Katzen innerhalb von Ortschaften „sind brav“), zur Hetze geschnallt seine Wildschärfe (oder besser seinen gesunden Beutetrieb!) beweist, „Abwurfstangerl“ bringt, oder auf Treib- und Buschierjagden Arbeit vor und nach dem Schuß par excellence demonstriert – seine Vielseitigkeit in allen jagdlichen Bereichen ist ein Musterbeispiel für die Brauchbarkeit unserer Retriever.

Diese Fähigkeiten sollten wir weder unseren Hunden absprechen, noch züchterisch verkommen lassen auch wenn der Retriever aufgrund seiner hervorragenden Wesensmerkmale mit Hilfe anderer Argumente gut vermarktet werden kann. Geschrieben von Julia Enz

Samstag, 21 Januar 2012 11:01

Ist der Labrador ein Schweißhund?

geschrieben von

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der die jagdliche Verwendung von Retrievern in Deutschland so sehr beeinflusst hat wie Edgar Wagner. 

Dafür gilt ihm unser Dank und ganze Anerkennung.


Eine wahre Geschichte von Edgar Wagner, JGHV-Richter und "Schweiß-Papst", die er für mich kurz vor seinem Tod niedergeschrieben hat.

Für all diejenigen, die sich noch immer nicht so ganz sicher sind, ob der Labrador Retriever als Schweißhund zu gebrauchen ist, veröffentliche ich hier mit der freundlichen Genehmigung von Edgar Wagner und Karin Schock eine wahre Geschichte. Sie handelt von Edgars 1. Schweißerlebnis mit einem Labrador namens Adonis vom Kräherwald - Besitzerin Karin Schock - www.von-riedenberg.de

Montag, 24 Oktober 2011 14:11

Bericht JP/R

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Beesley`s Jagdliche Jugendprüfung JP/R am 23.10.2011 in Balingen / Böllatmühle

Ein Herbst-Sonntag im wunderschönen Revier von Herrn Friedrich Schuler wie er schöner nicht hätte sein können... 

Nachfolgend eine kleine Beschreibung der Aufgaben, besonders für unsere Familienmitglieder und Freunde die keine Hunde haben (ein paar davon haben selbst wir...). Manche fragen sich, was wir an den Wochenenden immer so treiben und können nicht nachvollziehen, dass wir freiwillig bei jedem Sauwetter irgendwo auf der Wiese, einem Feld oder im Wald stehen. Zum besseren Verständnis, erkläre ich euch auch die Aufgaben :-)))


1. Aufgabe: Freie Verlorensuche im Wald

Es werden 2 Stück Federwild (Enten) und 2 Stück Haarwild (Kaninchen) ausgelegt die der Hund suchen muss.
Der Hund soll dabei systematisch und mit viel Finderwillen arbeiten, das freut die Richter :-)

Beesley hat diese Aufgabe sehr schön gelöst!

Freie Verlorensuche JP/R Beesley von den Hochangern

Sonntag, 23 Oktober 2011 14:19

Bericht FT-Training Großenbrode

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FT-Training in Großenbrode in einem traumhaft schönen Revier, direkt an der Ostsee gelegen, in der Zeit vom 05.-09.10.2011

Es waren wundervolle Tage die ich mit euch, liebe Ela und lieber Wen mit Freunden bei euch verbringen durfte. Hierfür wollte ich einfach noch mal von Herzen DANKE sagen!

Ein herzliches DANKEschön auch für die wundervollen Bilder die ich auf unserer Webseite zeigen darf!

Noch mehr schöne Bilder gibt es zu sehen unter http://www.web-naturfoto.de 

Sonntag, 23 Oktober 2011 11:11

Bericht Wasserseminar im Allgäu 2012

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Wasserseminar für den DRC - LG Süd im Allgäu 2012

Das perfekte "Kaiserwetter" bot sich natürlich perfekt für das Wassertraining in einem wunderschönen Gelände am Rottachspeichersee an.

Ein tolles Gelände für tolle Aufgaben :-)