Manu

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Freitag, 12 Juni 2015 22:49

Beesleys Trächtigkeitstagebuch

Für uns ist die Trächtigkeit von Beesley so fazinierendes Ereignis, dass wir es mit Bildern und Videos festhalten wollen und die Neuigkeiten gerne mit euch teilen.  

Montag, 10.08.2015

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat Beesley absolut problemlos und total souverän in knapp 5 Stunden insgesamt 3.250 g Welpen das Leben geschenkt :-) 

Alle Babys sind gesund und putzmunter und Beesley ist eine ganz wundervolle, fürsorgliche Mutter.  

Wir sind überglücklich und freuen uns über 6 Mädels und 2 Buben! 

Wenn es nun endlich ein wenig abkühlen würde wäre alles ganz perfekt. Auch die Kleinen finden die Hitze nicht toll. Nix mit kuscheln nach dem Mahlzeiten... 

DuckDiver A-Wurf - alle gesund und wohlauf und Mama Beesley macht alles ganz fabelhaft :-)

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei unserer Freundin und Tierärztin, Dr. Martina Zeiler bedanken!!! Als sie erfuhr, dass es losgeht, setzte sie sich sofort ins Auto und blieb bei uns bis zum Morgen. Das hat mir/uns sehr viel Sicherheit gegeben. Beesley hätte uns im Prinzip gar nicht gebraucht. Wir möchten uns auch ganz herzlich bei all den lieben Menschen bedanken die sich mit uns freuen und uns die Daumen ganz fest gedrückt haben. Es war ein absolut tolles Erlebnis und wir sind total glücklich!!! :-) 

Den Geburtstag des Duck-Diver A-Wurfes feiern wir am 10.08. weil die Mehrheit an diesem Tag geboren wurde. 
 

Datum/Uhrzeit:  Geschlecht: Gewicht: Kennzeichnung:
       
09.08.2015 um 23:28 h Hündin 340 g. Lila
09.08.2015 um 23:52 h Hündin 350 g. Grün
10.08.2015 um 00:53 h Rüde 500 g. Gelb
10.08.2015 um 01:03 h Hündin 330 g. Orange
10.08.2015 um 01:45 h Hündin 430 g.  Rot
10.08.2015 um 02:20 h Hündin 410 g.  Blau
10.08.2015 um 02:50 h Rüde 450 g. Weiß
10.08.2015 um 04:15 h Hündin 440 g. Pink


Ich werde hier das Trächtigkeitstagebuch von Beesley schließen! Neues von unserer kleinen Rasselbande erfahrt ihr dann künftig hier im Blog im Welpentagebuch. 

Freitag, 12 Juni 2015 11:13

Portrait eines echten Allrounders

Im Andenken an einen großen Hundemann und echten Retriever-Freund "Edgar Wagner" und seinen treuen Gefährten"Falcon"

Portrait eines echten Allrounders

Falcon of Carinthia (12.04.2000 - 25.12.2010)

gewölft am 19.April 2000 im österreichischen Zwinger von Margit und Herbert Plösch, kam der schwarze Labrador über Robert Kaserer in die Hände von Edgar Wagner, Pörnbach.

Seine Eltern Brindlebay Ant und Buttermaed Crusader entstammen englischen Field Trial Linien und wurden beide erfolgreich jagdlich geführt und geprüft. Aber damit genug der Ahnen, es kommt ja doch immer darauf an was man daraus macht…

Im Alter von 9 Monaten begann Falcons Ausbildung zum Vollgebrauchsjagdhund. Bis dahin hatte er eine Grundlage im Gehorsam und am Dummy im Hause Kaserer erhalten. Bei Edgar Wagner wurden nun seine jagdlichen Anlagen getreu Edgars Motto: „tun muß man sie’s lassen“ gefördert.

Die JP/R und die BLP legte Falcon kurz nacheinander im zweiten Jahr ab, parallel dazu auf diversen Workingtests (A und F) und der Dummy A geführt.

Es folgten Falcons erster German Cup 2002, die VPS, die RGP, die RSwP und die SwoR (Schweißprüfung ohne Richterbegleitung) wobei der exakte chronologische Ablauf wohl keine große Rolle spielt.

Er hat drei German Cups (4., 7. und 2.Rang) einen IWT (2004 12. Rang) und diverse hochklassige Workingtests in der Wertung beendet (Bavarian Lion’s Cup, 2xTirolean Cup u.a.).

Nachdem Falcon den Laut- (als Verbeller) und den Härtenachweis erbracht hat, konnte er als einer der wenigen Retriever  die Verbandsschweißprüfung ablegen und steht seit 2006 in der Nachsuchenstaffel des bayrischen Jagdverbandes.

Er hat bisher 105 Nachsuchen erfolgreich beendet davon 58 auf Reh, 46 auf Sauen und eine auf Gams.

Den natürlichen Anlagen des Hundes verpflichtet fördert Edgar mit Motivation und der Bestätigung durch „vertrauensbildende Maßnahmen“ die Fähigkeiten seines Hundes ohne Tips und Tricks.

Falcon liefert jeden Tag im Jagdgebrauch den besten Beweis dafür, daß die Präzisionsarbeit eines Spezialisten ihn noch lange nicht zum Fachidioten machen muß.

Ob er nun beim Reviergang Raubzeugschärfe beweist (Katzen innerhalb von Ortschaften „sind brav“), zur Hetze geschnallt seine Wildschärfe (oder besser seinen gesunden Beutetrieb!) beweist, „Abwurfstangerl“ bringt, oder auf Treib- und Buschierjagden Arbeit vor und nach dem Schuß par excellence demonstriert – seine Vielseitigkeit in allen jagdlichen Bereichen ist ein Musterbeispiel für die Brauchbarkeit unserer Retriever.

Diese Fähigkeiten sollten wir weder unseren Hunden absprechen, noch züchterisch verkommen lassen auch wenn der Retriever aufgrund seiner hervorragenden Wesensmerkmale mit Hilfe anderer Argumente gut vermarktet werden kann. Geschrieben von Julia Enz

Samstag, 21 Januar 2012 11:01

Ist der Labrador ein Schweißhund?

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der die jagdliche Verwendung von Retrievern in Deutschland so sehr beeinflusst hat wie Edgar Wagner. 

Dafür gilt ihm unser Dank und ganze Anerkennung.


Eine wahre Geschichte von Edgar Wagner, JGHV-Richter und "Schweiß-Papst", die er für mich kurz vor seinem Tod niedergeschrieben hat.

Für all diejenigen, die sich noch immer nicht so ganz sicher sind, ob der Labrador Retriever als Schweißhund zu gebrauchen ist, veröffentliche ich hier mit der freundlichen Genehmigung von Edgar Wagner und Karin Schock eine wahre Geschichte. Sie handelt von Edgars 1. Schweißerlebnis mit einem Labrador namens Adonis vom Kräherwald - Besitzerin Karin Schock - www.von-riedenberg.de

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